Der Lebensbaum ist mit Wissen und Weisheit verbunden.

Der Baum des Lebens, Lebensbaum oder Weltenbaum spielt in vielen Religionen und Lehren eine Rolle. Als Symbol oder Mythenmotiv steht er mitunter in Verbindung mit Schöpfung, Fruchtbarkeit, Ahnenforschung und Baumkulten. So führt er Unterwelt, Himmel und Erde zusammen und steht als Symbol im Zentrum der Welt.

In verschiedenen Kulturen wurden unterschiedliche Baumarten mit dem Weltenbaum verbunden, zum Beispiel die Birke, Eiche, Eibe oder Esche. In der Regel bevölkern mythische Tiere den Weltenbaum.

In den meisten alten Kulturen und Religionen wurden Bäume oder Haine als Sitz der Götter oder anderer übernatürlicher Wesen verehrt. So spielt der Baum in der Mythologie auch als Lebensbaum (zum Beispiel die Sykomore bei den Ägyptern oder der Baum des Lebens in der jüdischen Mythologie), als Baum der Unsterblichkeit (der Pfirsichbaum in China) oder als Symbol des Erwachens im Buddhismus(der Bodhibaum) eine Rolle. In der babylonischen Mythologie erstreckt Xixum seine Zweige bis in den Himmel, während seine Wurzeln tief in der Unterwelt sind. Sein Stamm symbolisiert die Verbindung der Sphären.

Der Baum mit Vögeln ist auch ein Fruchtbarkeitssymbol und steht für die periodische Erneuerung des Lebens, abgebildet bereits auf bronzezeitlichen Siegeln und Amuletten von Tilla Tepe im heutigen Afghanistan ab Mitte des 3. Jahrtausends v. Chr. Mit demselben Motiv von Vögeln in der Baumkrone wurden in dieser Nekropole auch goldene Königskronen aus den ersten Jahrhunderten v. Chr. gefunden. Kalpavriksha ist ein glückverheißender Himmelsbaum in der indischen Mythologie, der in Indien verehrt wird und an mittelalterlichen Tempeln aus Java abgebildet ist.

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LEBENSBAUM